Archiv für den Monat: Oktober 2013

Ein neues Jahr kommt (bald) – die Wespe rollt weiter

Das neue Jahr rollt heran und damit auch die Vespa-Modelle. Die wendigen und kultigen Motorroller aus dem Hause Piaggio zählen immer noch zu den beliebtesten Zweirädern dieser Art und daran wird sich auch mit den 2014er Modellen nichts ändern. Zumal die Vespa-Produzenten ihrer Linie treu bleiben und keine riesigen Modellsprünge machen. Was gut ist, darf auch gut bleiben!

Gerade in Europa erschienen, bleibt das Modell 946 natürlich im Programm. Mit der markanten Sitzbank, gewohnt niedrigem Durchstieg und 12″-Rädern ist die 946 schon ein Hingucker. ABS serienmäßig und ASR Traktionskontrolle, digitale Instrumente, LED-Beleuchtung, luftgekühlter 4-Taktmotor mit 3 Ventilen und 125 oder 150 cm³ an Bord, 11,6 oder 12,9 PS, Variomatikgetriebe, elektronische Einspritzung, reduzierte Abgaswerte… Viele Argumente, die für das schicke Modell sprechen. Wer den Winter über nicht auf seine neue 946 verzichten möchte, sollte nicht vergessen rechtzeitig der Vespa Winterreifen zu verpassen. Tipp: Da der Andrang zur Werkstatt (besonders bei den Autofahrern) demnächst stark zunehmen wird und Vespareifen leicht zu wechseln sind, empfiehlt es sich diese im Internet bei Vergleichsportalen für Reifen zu bestellen. Meist ist das günstiger, die Kosten für die Montage fallen weg und man erspart sich viel Zeit und Stress.

Bei den klassischen Modellen, dennoch im Retrolook der 1970er Jahre, darf die Vespa S in der Angebotspalette nicht fehlen. Gerade dieser klassische Anblick ist eines der typischen Dinge am kleinen Roller aus Italien, der längst die Welt erobert hat. Als sportlicher Ableger der LX ist die Vespa S mit viereckigem Frontscheinwerfer, Sportsitzbank, sportlichen Spiegeln, Armaturentafel im Retrodesign und hochgezogenen Kunststoffverblendungen ausgestattet. Zwei- und Viertakt-Motoren gibt es von 50 bis 150 cm³, die PS-Zahl reicht von 4,4 bis 12,9 PS..

Seit 1977 lebt die Legende Vespa PX und sie wird weiterleben. Mit dem Stahlblech-Chassis und Trommelbremsen, mittlerweile auch Scheibenbremsen, Kickstarter und Viergang-Handschaltung gibt es immer noch etwas von der ursprünglichen Vespa-Technik, es ist einfach und läuft. Der Einzylinder-Zweitakt-Motor mit 125 oder 150 cm³ erfüllt die Euro-3-Abgasnorm.

Die sportlich-eleganten Vespa GTS Modelle haben mit den ursprünglichen Vespas nur noch das Stahlchassis gemeinsam, aber auch Funktionalität, Komfort und Sicherheit. Durchzugstarke Einspritzmotoren mit bis zu 22 PS machen im Stadtverkehr Spaß und laden zum Cruisen auf der Landstraße ein. Wer so ein Modell sein Eigen nennt, kann sich freuen, da diese Vespas als Gebrauchtzweirad höhere Preise erzielen.

Bei der Auswahl des Favoriten für 2014 wird vermutet, dass die Vespa 946 den meisten Anklang finden wird. Alle Modelle von Paggio gibt es hier auf der Homepage noch einmal im Überblick. Das Design der 946 wirkt rundum gelungen, genauso die moderne Technik mit der Einstufung in Euro 3 sowie ABS und ASR. Bezahlbar in der Anschaffung, die Kosten für Verbrauch und Teile erschwinglich, ein Zweirad mit unverwechselbarem Charakter – die Vespa bleibt ein Roller, der seine Fans hat und im neuen Jahr wird die Wespe weiterrollen. Es ist eben ein Klassiker und ist für kurze bis mittellange Touren einfach ideal.

Die Welt auf zwei Rädern erkunden

Alleyway. Mattinata. Puglia. Italy.Wer daran denkt eine Urlaubsreise zu machen, der plant immer ein Auto oder ein Flugzeug als Fortbewegungsmittel auf seiner Reise ein. Klar ist ja auch praktisch, denn schließlich kann man da alles verstauen was man braucht. Aber was wenn man kein Auto zur Verfügung hat und auch nicht über das nötige Kleingeld für einen Flug verfügt, gibt es eine Alternative, nämlich die Vespa. Du wirst Dich jetzt wahrscheinlich fragen, wie man denn mit einem Vespa Roller eine Urlaubsreise unternehmen kann, aber so schwierig ist das Vorhaben gar nicht. Eine Möglichkeit wäre es wenn man eine Deutschlandrundreise oder eine Europareise machen würde. Einfach nur einen Rucksack aufsetzten und schon kann die wilde Fahrt losgehen. Es gibt natürlich auch viele andere und weiter gelegene Reiseziele, die man mit dem Roller erkunden kann, was man aber in der Planung berücksichtigen sollte.

Gut geplant, ist die halbe Miete

Wenn Du eine Urlaubsreise mit der Vespa machen möchtest, dann musst Du Dir vorher erst einmal überlegen, wo Du gerne hin möchtest und ob dieses Reiseziel mit einer Vespa auch erreichbar ist. Eine Rundreise durch Deutschland, wäre beispielsweise eher für einen Roller geeignet, als ein Trip durch den Amazonas. Man kann aber auch nach Österreich oder Frankreich fahren, also in die benachbarten Reiseländer. Auf alle Fälle sollte man für so eine Urlaubsreise viel Zeit einplanen, denn man muss bedenken, dass eine Vespa nicht die Leistung eines Autos bringt, und man demzufolge auch nicht so schnell an seinem Urlaubsziel ankommt. Du solltest Dir auch überlegen, was bei einem solchen Trip, zum Beispiel durch Europa, mitzunehmen ist. Was wird wirklich gebraucht und was ist eigentlich vollkommen unsinnig? Zum Beispiel ist eine ordentliche Karte von dem jeweiligen Ländern die man befahren möchte von Vorteil, wohingegen fünf Bücher höchst wahrscheinlich nicht so sinnvoll wären, da sie Platz für wichtigere Sachen wegnehmen. Ebenso solltest Du Dich über die einzelnen Länder und deren Verkehrsregeln informieren, da nicht alle Länder die gleichen Regeln in Sachen Verkehr haben. Es gibt vor so einem Trip mit der Vespa also einiges zu beachten. Der wohl wichtigste Punkt ist dabei die Sicherheit. Bei der Suche nach Unterkünften solltest Du unbedingt darauf aufpassen, dass dort eine Garage oder eine andere Unterstellmöglichkeit für Deine Vespa vorhanden ist. Du solltest sie nicht unbedingt in einer fremden Umgebung draußen stehen lassen. Nicht nur weil sie eventuell geklaut werden könnte, aber andere Länder haben oftmals andere Witterungsverhältnisse, denen die Vespa im Freien ausgesetzt wäre.

TÜV geprüft ist immer besser

Wer jetzt seine Planung soweit abgeschlossen hat, und genau weiß wo es hingehen soll, der sollten den wichtigsten Schritt nicht vergessen: Dein Vespa Roller muss tip-top in Ordnung sein, bevor Du Dich auf die große Reise begibst. Deswegen musst Du vorher auch unbedingt noch einmal eine Werkstatt aufsuchen und einen Check machen lassen, damit unterwegs nichts mehr passieren kann. Wer noch keine Werkstatt seines Vertrauens gefunden hat, der sollte zu verschiedenen Werkstätten gehen und sich beraten lassen, wie viel eine Durchsicht Deiner Vespa kostet würde. Aber aufgepasst, schwarze Schafe gibt es überall, also hole möglichst viele Angebote ein. Es ist sehr wichtig, dass Du Deine Maschine durchchecken lässt, sonst gibt es hinterher womöglich noch das böse Erwachen. Empfehlenswert ist es auch, wenn Du Dich im Vorfeld darüber informierst, wo in den Ländern, die Du bereisen willst, gute Werkstätten sind, sodass Du diese im Notfall aufsuchen kannst.

Auf in das Abenteuer

Wenn Du Dir dann sicher bist, dass Du alles erledigt hast, dann kann der Trip losgehen. Wenn Du dann endlich mit der Reise begonnen hast und das erste Länderziel erreicht ist, dann wirst Du feststellen, dass die Straßen mitunter ganz anders beschaffen sind, als im eigenen Land. Informiere Dich also vorher auch über die Straßenverhältnisse im gewünschten Reiseland. Das klingt zwar erst einmal komisch, aber nicht alle Straßen sind von ihrer Beschaffenheit gleich. Das heißt Du solltest in einem Dir fremden Land erst einmal die Straßenverhältnisse erkunden und gegebenenfalls Deinen Fahrstil anpassen, da es sonst schnell zu Schäden an Deinem fahrbaren Untersatz kommen kann. Dann ist die Urlaubsreise schneller vorbei als es Dir lieb ist. Ganz wichtig ist auch, zwischendurch immer mal Pausen zu machen, sonst überhitzt evtl. der Motor des Roller und dann ist der nächste Werkstattbesuch nicht mehr weit. Lieber eine schöne Pause machen und die tolle fremde Umgebung auf sich einwirken lassen. Schließlich ist Urlaub!

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass so eine Urlaubsreise mit einer Vespa viel Planung erfordert. Man muss sich überlegen wo man genau hinmöchte und was man auf der Reise alles mitnehmen kann. Man muss sich überlegen ob das Reiseziel auch Vespa tauglich ist oder ob es doch eher ungeeignet ist. Und das Wichtigste ist, dass man eine Werkstatt aufsucht und die Vespa ordentlich durchchecken lässt. Wenn man aber alles genau durchdacht und geplant hat, dann kann so ein Ausflug auf dem Vespa Roller ein richtiges Abenteuererlebnis werden, welches man nicht so schnell wieder vergisst. Man nimmt seine Umwelt auf einem Roller viel besser war, als in einem Auto oder Flugzeug.
Wer jetzt also auf den Geschmack gekommen ist, der sollte seinen nächsten Urlaub mit dem Roller planen. Checkliste:

• Reiseziel – sollte nicht zu weit entfernt sein
• Gepäck – sollte nicht zu viel und zu schwer sein
• Vespa – sollte Werkstattgeprüft und sicher sein