Archiv der Kategorie: Vespa Worldwide

Versicherungstipps für Vespa und Co.

Der Kfz-Versicherungsmarkt in Deutschland ist riesig. Unabhängig vom Fahrzeug ist jeder Kfz-Inhaber in der deutschen Bundesrepublik verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, um damit am Straßenverkehr teilzunehmen. Diese Regelung schließt auch Zweiräder, wie Vespas, Motorräder und Co. mit ein. Für Motorroller die besonders leicht und klein sind, also einen Hubraum von 50 bis 125 ccm besitzen, gibt es auch spezielle Leichtkraftrad-Versicherungen, die einen besonders niedrigen Beitragssatz beinhalten. Nachfolgend geben wir Ihnen weitere Tipps hinsichtlich der Haftpflichtversicherung für Motorroller.

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Versicherungswechsel sind oft empfehlenswert

Bei handelsüblichen Motorrollern (über 50 ccm) werden meist Haftpflichtversicherungen abgeschlossen, die zum Ende des Versicherungsjahres jeweils gekündigt werden können. In dieser Zeit sollten sich Versicherte durchaus Gedanken über einen Wechsel machen, denn damit lässt sich viel Geld sparen. Mit einem Online-Kfz-Vergleich aktueller Anbieter wie er beispielsweise bei TopTarif möglich ist, können Verbraucher schnell und unkompliziert ermitteln, welcher Tarif für die jeweiligen Bedürfnisse der günstigste ist. Die Kündigungsfrist für das bestehende Versicherungsverhältnis beläuft sich in der Regel bis zum 30.11. des Jahres, an dem der Versicherer seinen Versicherungsanbieter kündigen möchte. Der Versicherungsschutz bleibt dennoch bis Ende des Jahres bestehen und geht dann nach dem Wechsel nahtlos mit der neuen, abgeschlossenen Police weiter. Der Wechsel muss bei der zuständigen Zulassungsstelle gemeldet werden.

Sonderkündigungsrecht in bestimmten Fällen

Unter bestimmten Umständen ist es für Zweiradbesitzer auch möglich, ein Sonderkündigungsrecht einzufordern. Bei einem Verkauf des Motorollers beispielsweise ist eine Kündigung ohne Einhaltung der Kündigungsfrist möglich. Der Fahrzeugwechsel und die Abmeldung des Motorollers bei der Zulassungsstelle gehen dabei miteinander einher. Ebenso ist eine fristlose Kündigung im Schadensfall möglich, selbst dann noch, wenn die Versicherung für den Schaden aufgekommen ist. Innerhalb von vier Wochen ist eine Kündigung möglich. Zudem ist es auch möglich innerhalb von vier Wochen seine Kfz-Versicherung zu kündigen, sobald die Beiträge erhöht werden bzw. nach Bekanntgabe der Beitragserhöhung.

Wenn die Versicherung nicht zahlt

Wenn der Versicherte im Falle eines Schadens Ansprüche geltend macht, kommt es nicht selten vor, dass die Versicherung die Zahlung verweigert. Doch in einem solchen Fall sollten die Versicherten hartnäckig bleiben und im Zweifelsfall einen Anwalt einschalten. Ebenfalls empfehlenswert: der Versicherung bestimmte Fristen setzen, Abschlagszahlungen verlangen und zuvor eine Rechtsschutzversicherung abschließen.

Absichern sollten sich Käufer eines gebrauchten Motorrollers ebenfalls, indem sie den Versicherungsschutz des Rollers überprüfen und erst damit losfahren, wenn sie sich vergewissert haben, dass eine entsprechende Police besteht. Andernfalls, kann es passieren, dass vor der Ummeldung angerichtete Schäden aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Mit dem Kauf des Motorrollers übernimmt der Käufer automatisch den dazugehörigen Versicherungsvertrag, hat aber nach dem Kauf das Recht, innerhalb von vier Wochen die Police zu wechseln.

Vespa fahren in der Stadt

Besonders in der wärmeren Jahreszeit stellt sich häufig die Frage, ob eine Vespa nicht sinnvoller ist im Straßenverkehr als ein PKW. Es gibt einige Vorteile dem Auto gegenüber, die den Kauf eines Rollers rechtfertigen. Zum einen kostet ein Roller weniger Unterhalt als ein Auto, denn der Fahrer spart sowohl beim Spritverbrauch als auch bei den Steuern. Darüber hinaus bieten sich diverse Vorteile bei der Parkplatzsuche. Das Argument, dass eine Vespa schneller gestohlen wird als ein Auto, ist aufgrund diverser Schutzmechanismen nicht mehr aktuell. Denn Satellitenortung und Diebstahlschutz bieten mittlerweile gute Alternativen zu dem veralteten Bügelschloss.

Steuerersparnis

Ein Vergleich zeigt, dass ein herkömmlicher PKW der unteren Mittelklasse, mit einer Erstzulassung von 2010, einem Hubraum von 1390 ccm sowie einem CO2-Wert von 158 g/km, jährlich 104 Euro kostet. Diese Kosten variieren jedoch von Fahrzeug zu Fahrzeug. So ist ein Auto mit einem Hubraum von 2500 ccm sowie einem CO-Wert von 250 g/km um rund 200 Euro teurer und kostet 310 Euro. Wie die Kosten variieren, berechnet sich also durch den Hubraum sowie die CO2-Emission. Bei einer Vespa verhält es sich jedoch anders, denn ein Motoroller mit 125 ccm oder weniger kostet im Vergleich überhaupt keine Steuern.

Es ist also sinnvoll, gerade, wenn ein PKW lediglich für den Stadtverkehr benötigt wird, einen Rollerkauf in Erwägung zu ziehen. Es gibt diverse Händler im Internet, die einem Kunden beim Verkauf des Autos beratend zur Seite stehen, falls beschlossen wurde, sich einen Motorroller anstelle eines Zweitwagens zuzulegen. Gerade der Bereich Wertermittlung des Fahrzeugs bereitet Einigen Probleme, schließlich spielen viele Faktoren eine Rolle, die Fachkenntnis voraussetzen. Verschleiß- und Umwelteinflüsse sowie das Alter des Verkaufsobjekts lassen den Preis sinken. Daher bringt die Unterstützung durch einen Händler zahlreiche Vorteile beim Auto verkaufen, da die Fachexpertise gewährleistet ist. Darüber hinaus bereiten auch die Entsorgung des alten, möglicherweise fahruntüchtigen PKWs sowie die Auslösung des Fahrzeugbriefes bei einem finanzierten Auto, vielen Menschen Probleme. Hier ist nicht nur der Faktor Zeit zu erwähnen, sondern ebenso die fehlende Kenntnis über die Abläufe eines Autoverkaufs und gegebenenfalls der anschließenden Entsorgung.

Spritsparen

Auch bei den hohen Spritpreisen ist ein Roller sparsamer unterwegs, als ein Auto. Gemessen auf 100 Kilometer verbraucht eine Vespa LX50 2T beispielsweise 3,90 Liter. Im Vergleich dazu benötigt ein Wagen aus der unteren Mittelklasse in der Stadt 8,3 Liter auf 100 Kilometer. Demnach ist gerade im Stadtverkehr der Motorroller eine günstigere Alternative als ein normales Fahrzeug.

Vorteile im Straßenverkehr

Gerade im hektischen und überfüllten Berufsverkehr hat ein Motorroller entscheidende Vorteile gegenüber einem Auto. Besonders die Bereiche Parkplatzsuche und schnelleres Vorankommen im Straßenverkehr sind Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Aber diese beiden Aspekte sind auch strengen Auflagen unterworfen, denn grundsätzlich unterscheidet die StVO nicht zwischen motorisierten Zweirädern und Autos.

  • Parkplatzsuche

Das Abstellen eines Motorrads oder eines Rollers auf dem Bürgersteig ist verboten und wird mit einem Strafzettel geahndet. In diesem Fall ist das Parken lediglich bei entsprechender Beschilderung gestattet. Das Parkverbot auf Gehwegen gilt also nicht nur für Autos, sondern ebenfalls für Motorräder oder Roller. Dies versichert auch die Verkehrsrechtsanwältin Daniela Mielchen bei einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus:

„Das Bundesverwaltungsgericht hat 2002 entschieden, dass zwar das bloße Parken auf einem Gehweg keine Abschleppmaßnahme rechtfertigt, ein Motorrad aber dann kostenpflichtig entfernt werden darf, wenn es zum Hindernis wird“

Auch die Parkscheibe muss, falls die Beschilderung dies vorsieht, an einem Roller angebracht werden. Gleiches gilt für den Parkschein. Wenn keine Vorrichtung dafür vorhanden ist, dann muss der Parkschein oder die Parkscheibe mit Klebeband an dem Fahrzeug befestigt werden.

Zwar gelten die gleichen Auflagen bei der Parkplatzsuche, wie bei einem PKW auch, allerdings benötigt ein Roller oder ein Motorrad schlicht weniger Platz. Das heißt, unabhängig wie klein die Parklücke ist, mit einem Motorroller oder einem Motorrad sollte die Parkplatzsuche kein Problem darstellen.

  • Drängeln im Straßenverkehr

Das Drängeln ist eigentlich verboten, dennoch befinden sich die Fahrer in einer Grauzone, denn geahndet wird das Verhalten in der Regel nicht. Ähnlich wie beim Parken auch, wird nicht zwischen den einzelnen motorisierten Fahrzeugen unterschieden. Daher ist die rechtliche Lage im Grunde geklärt, das „Durchschlängeln“ in Staus ist verboten. Auf Autobahnen stellt das Drängeln unerlaubtes Überholen auf der rechten Spur dar. Anders verhält es sich bei Mofas, hier sieht die Sachlage anders aus. Mofas mit weniger als 50 ccm und einer Geschwindigkeit von maximal 25 Km/h dürfen nach §5 Abs. 8 StVO Fahrzeuge überholen, die auf dem rechten Fahrstreifen warten. Allerdings ist der Überholvorgang mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht verbunden.

Die hohen Benzinpreise sind ein Argument für den Kauf eines Motorrollers.

Lohnt sich die Anschaffung eines Rollers im Straßenverkehr? Auf jeden Fall, denn die Ersparnis ist nicht von der Hand zu weisen. Zum einen ist der Unterhalt eines Motorollers günstiger, als der eines Autos und zum anderen ist der Spritverbrauch bei den hohen Spritpreisen ein weiteres Argument, das gegen ein PKW und für einen Roller spricht. Auch bezüglich der zeitlichen Ersparnisse hat ein PKW im Verkehr und der Parkplatzsuche das Nachsehen. Zwar ist der Überholvorgang durch die StVO klar geregelt, aber nichtsdestotrotz kommen Motorrad- und Rollerfahrer schneller voran, als Autofahrer. Des Weiteren ist die Zeit- und Kostenersparnis auch bei der Parkplatzsuche ein Vorteil. Daher ist besonders innerorts die Entscheidung, sich einen Roller anzuschaffen, statt ein PKW zu fahren eine Überlegung wert.

Bild 1: Pixabay © stux (CC0 Public Domain 1.0)
Bild 2: Pixabay © stux (CC0 Public Domain 1.0)

Back to the roots– Mit der eigenen Vespa in Italien

Mit dem eigenen italienischen Freund auf Rädern die Straßen von Italien unsicher machen. Das bietet nicht nur Mobilität am Urlaubsort, sondern gewährt Einblick in den Straßenverkehr des Stiefels und kann klischeehafter nicht sein.

Von Geburt zum Kultobjekt

Wer seine Vespa liebt, der schiebt – beziehungsweise tut ihr den Gefallen, ihre Ursprünge mit Rad und Seele selbst zu ergründen.  Geboren wurde die schöne Italienerin 1946. Ihr Erzeuger Enrico Piaggio hatte sich zuvor der Konstruktion von Flugzeugen hingegeben. Das führte dazu, dass die ersten Modelle der Vespa aus alten Flugzeugteilen entstanden. Senore Piaggio hatte für Motorräder nichts übrig. Seine Intention war deshalb, ein Zweirad zu erschaffen, das ohne typische Motorradeigenschaften – wie ölige Ketten und offenliegende Motoren – funktionierte. Nach der Erstgeborenen Vespa 98, auch liebevoll „Paperino“ (Entchen)  genannt, folgten weitere ihrer Art.

Jedoch ist die Vespa nicht nur ein Roller, sie ist zu einem Kultobjekt geworden. Nicht nur in ihrem Geburtsland ist sie von den Straßen nicht mehr wegzudenken, sie erfreut sich mittlerweile weltweit großer Beliebtheit. Das Nostalgiegefühl, das mit der alten Damen einhergeht, bringt viele Vespafahrer dazu, sich Clubs und Vereinen anzuschließen, Stammtische zu besuchen, oder an Veranstaltungen teilzunehmen. Ist man einmal in den Bann der italienischen Schönheit gezogen, möchte man sich mit Gleichgesinnten austauschen. Das liegt wohl auch daran, dass viele Liebhaber selbst Hand anlegen und Reparaturen an ihren Schützlingen auf eigener Faust bewältigen.

Für Liebhaber weltweit

Treffen finden überall statt, aber die wohl wichtigste Veranstaltung in Zukunftsnähe sind die Vespa World Days 2014 in – wo sonst- Italien. Der Ehrgeiz des Vespa Club Mantua zahlt sich aus: von 12. – 15. Juni 2014 heißt die Provinz Mantua alle Vespafans herzlich Willkommen. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Vespa Clubs Mantua wird dieses Fest veranstaltet.

In Anbetracht dieses wichtigen Ereignisses, werden kommenden Sommer viele stolze Besitzer mit ihren „Wespen“ gen Italien reisen – back to the roots, wenn man so will. Für Liebhaber aus benachbarten Ländern kein Problem und ein Grund für einen längeren Ausflug.

Anreise – aktiv vs. passiv

Sofern genug Zeit zu Verfügung steht und die jeweilige Vespa nicht nur den Sammlerzweck erfüllt, steht der Anreise auf ihrem Rücken nichts im Wege. Eine lange Fahrt mit der Vespa muss gut geplant sein. Im Internet kann man sich weitreichend informieren, in vielen themenspezifischen Foren tauschen Hobbyfahrer ihre Erfahrungen aus.

Geht es Ihnen um Flexibilität am Urlaubsort oder den Besuch eines Festivals, wie die erwähnten Vespa World Days, stellt es nicht die einzige Möglichkeit dar, Ihre Vespa selbst zu fahren. So praktisch und umgänglich die Italienerin auch sein mag, die schnellste Art der Fortbewegung bietet sie nicht. Doch auch wenn Sie zeitlich beschränkt sind, müssen Sie nicht auf Ihre Vespa verzichten.

Mit Hilfe von speziellen Anhängern, ist es möglich, zweirädrige Fahrzeuge mit dem Auto zu transportieren. Vorteil davon ist, neben dem schnelleren Vorankommen, außerdem mehr Stauraum. Man kann auf einer Vespa zwar – entgegen des ersten Anscheins – viel befördern, jedoch bietet ein Auto weitaus mehr Platz. Vor allem die Möglichkeit weitere Personen mit zu befördern, stellt einen klaren Vorteil der Anreise mit dem Automobil dar.

Die Anreise mit einem Motorradanhänger ist praktischer und sicherer. Wenn es Ihnen also nicht um das Abenteuer an sich geht, ist es zu empfehlen, sich einen solchen zuzulegen. Das heißt nicht, dass Sie sich in finanzielle Abgründe stürzen müssen: so ein Anhänger kann gebraucht und in spartanischer Ausstattung für unter fünfhundert Euro erstanden werden.

Vespa-Ortung und Diebstahlschutz leicht gemacht

Geht es um den Diebstahlschutz der geliebten Vespa, bieten sich zwar viele Möglichkeiten an, doch nur die wenigsten halten auch das, was sie versprechen. Schrill aufkreischende Alarmanlagen sind eine Möglichkeit. Doch gerade in der Großstadt, wo alle paar Minuten eine Alarmanlage anspringt, interessiert sich kaum jemand für dieses Geräusch. Dass Passanten also zu Hilfe eilen oder den Dieb auch nur eines Blickes würdigen, ist eher unwahrscheinlich. Selbst das gute alte Bügelschloss bringt herzlich wenig. Oft hat der Dieb es ohne Schlüssel schneller geöffnet, als der rechtmäßige Besitzer mit Schlüssel. Deshalb wird die Vespa immer häufiger mit der satellitengesteuerten Fahrzeugüberwachung vor Diebstahl geschützt.

So funktioniert es

Bei dieser Form der Fahrzeugüberwachung kommt ein so genannter GPS-Tracker zum Einsatz. Er funktioniert nach folgendem Prinzip:

  • Einstellung auf Satellitenortung
  • Einsatz einer Prepaid-Handykarte in das Gerät
  • Programmierung der Karte auf die eigene Mobilfunkrufnummer
  • Beim Alarm kommt eine SMS vom GPS-Tracker aufs Handy

In dieser SMS finden sich die genauen Positionsdaten des Fahrzeugs und weitere Informationen, wie zum Beispiel die Bewegung der Vespa inklusive Angabe des aktuellen Tempos oder die Trennung der Stromversorgung.

Vorteile beim satellitengestützten Überwachen

Das Gerät selbst ist sehr kompakt gebaut und lässt sich somit unauffällig an der eigenen Vespa installieren. Ein Sensor schlägt dann Alarm, wenn die Vespa entwendet wird. Der Alarm ist für den Täter nicht zu erkennen, so dass der Zugriff einfacher erfolgen kann. Jedoch lassen sich die modernen GPS-Tracker auch austricksen. Wenn die Täter gut organisiert sind und das nötige technische Equipment zur Hand haben, können sie das Absetzen des Alarms gezielt verhindern. Allerdings bietet die Fahrzeugortung einen klaren Vorteil: Häufig handelt es sich um Gelegenheitsdiebe ohne das technische Know-How, um den GPS-Tracker auszuschalten. Zudem ist diese Form der Überwachung der eigenen Vespa auch bei Versicherern angesehen, so dass die Prämien deutlich gesenkt werden können.

 

Ein neues Jahr kommt (bald) – die Wespe rollt weiter

Das neue Jahr rollt heran und damit auch die Vespa-Modelle. Die wendigen und kultigen Motorroller aus dem Hause Piaggio zählen immer noch zu den beliebtesten Zweirädern dieser Art und daran wird sich auch mit den 2014er Modellen nichts ändern. Zumal die Vespa-Produzenten ihrer Linie treu bleiben und keine riesigen Modellsprünge machen. Was gut ist, darf auch gut bleiben!

Gerade in Europa erschienen, bleibt das Modell 946 natürlich im Programm. Mit der markanten Sitzbank, gewohnt niedrigem Durchstieg und 12″-Rädern ist die 946 schon ein Hingucker. ABS serienmäßig und ASR Traktionskontrolle, digitale Instrumente, LED-Beleuchtung, luftgekühlter 4-Taktmotor mit 3 Ventilen und 125 oder 150 cm³ an Bord, 11,6 oder 12,9 PS, Variomatikgetriebe, elektronische Einspritzung, reduzierte Abgaswerte… Viele Argumente, die für das schicke Modell sprechen. Wer den Winter über nicht auf seine neue 946 verzichten möchte, sollte nicht vergessen rechtzeitig der Vespa Winterreifen zu verpassen. Tipp: Da der Andrang zur Werkstatt (besonders bei den Autofahrern) demnächst stark zunehmen wird und Vespareifen leicht zu wechseln sind, empfiehlt es sich diese im Internet bei Vergleichsportalen für Reifen zu bestellen. Meist ist das günstiger, die Kosten für die Montage fallen weg und man erspart sich viel Zeit und Stress.

Bei den klassischen Modellen, dennoch im Retrolook der 1970er Jahre, darf die Vespa S in der Angebotspalette nicht fehlen. Gerade dieser klassische Anblick ist eines der typischen Dinge am kleinen Roller aus Italien, der längst die Welt erobert hat. Als sportlicher Ableger der LX ist die Vespa S mit viereckigem Frontscheinwerfer, Sportsitzbank, sportlichen Spiegeln, Armaturentafel im Retrodesign und hochgezogenen Kunststoffverblendungen ausgestattet. Zwei- und Viertakt-Motoren gibt es von 50 bis 150 cm³, die PS-Zahl reicht von 4,4 bis 12,9 PS..

Seit 1977 lebt die Legende Vespa PX und sie wird weiterleben. Mit dem Stahlblech-Chassis und Trommelbremsen, mittlerweile auch Scheibenbremsen, Kickstarter und Viergang-Handschaltung gibt es immer noch etwas von der ursprünglichen Vespa-Technik, es ist einfach und läuft. Der Einzylinder-Zweitakt-Motor mit 125 oder 150 cm³ erfüllt die Euro-3-Abgasnorm.

Die sportlich-eleganten Vespa GTS Modelle haben mit den ursprünglichen Vespas nur noch das Stahlchassis gemeinsam, aber auch Funktionalität, Komfort und Sicherheit. Durchzugstarke Einspritzmotoren mit bis zu 22 PS machen im Stadtverkehr Spaß und laden zum Cruisen auf der Landstraße ein. Wer so ein Modell sein Eigen nennt, kann sich freuen, da diese Vespas als Gebrauchtzweirad höhere Preise erzielen.

Bei der Auswahl des Favoriten für 2014 wird vermutet, dass die Vespa 946 den meisten Anklang finden wird. Alle Modelle von Paggio gibt es hier auf der Homepage noch einmal im Überblick. Das Design der 946 wirkt rundum gelungen, genauso die moderne Technik mit der Einstufung in Euro 3 sowie ABS und ASR. Bezahlbar in der Anschaffung, die Kosten für Verbrauch und Teile erschwinglich, ein Zweirad mit unverwechselbarem Charakter – die Vespa bleibt ein Roller, der seine Fans hat und im neuen Jahr wird die Wespe weiterrollen. Es ist eben ein Klassiker und ist für kurze bis mittellange Touren einfach ideal.

Die Welt auf zwei Rädern erkunden

Alleyway. Mattinata. Puglia. Italy.Wer daran denkt eine Urlaubsreise zu machen, der plant immer ein Auto oder ein Flugzeug als Fortbewegungsmittel auf seiner Reise ein. Klar ist ja auch praktisch, denn schließlich kann man da alles verstauen was man braucht. Aber was wenn man kein Auto zur Verfügung hat und auch nicht über das nötige Kleingeld für einen Flug verfügt, gibt es eine Alternative, nämlich die Vespa. Du wirst Dich jetzt wahrscheinlich fragen, wie man denn mit einem Vespa Roller eine Urlaubsreise unternehmen kann, aber so schwierig ist das Vorhaben gar nicht. Eine Möglichkeit wäre es wenn man eine Deutschlandrundreise oder eine Europareise machen würde. Einfach nur einen Rucksack aufsetzten und schon kann die wilde Fahrt losgehen. Es gibt natürlich auch viele andere und weiter gelegene Reiseziele, die man mit dem Roller erkunden kann, was man aber in der Planung berücksichtigen sollte.

Gut geplant, ist die halbe Miete

Wenn Du eine Urlaubsreise mit der Vespa machen möchtest, dann musst Du Dir vorher erst einmal überlegen, wo Du gerne hin möchtest und ob dieses Reiseziel mit einer Vespa auch erreichbar ist. Eine Rundreise durch Deutschland, wäre beispielsweise eher für einen Roller geeignet, als ein Trip durch den Amazonas. Man kann aber auch nach Österreich oder Frankreich fahren, also in die benachbarten Reiseländer. Auf alle Fälle sollte man für so eine Urlaubsreise viel Zeit einplanen, denn man muss bedenken, dass eine Vespa nicht die Leistung eines Autos bringt, und man demzufolge auch nicht so schnell an seinem Urlaubsziel ankommt. Du solltest Dir auch überlegen, was bei einem solchen Trip, zum Beispiel durch Europa, mitzunehmen ist. Was wird wirklich gebraucht und was ist eigentlich vollkommen unsinnig? Zum Beispiel ist eine ordentliche Karte von dem jeweiligen Ländern die man befahren möchte von Vorteil, wohingegen fünf Bücher höchst wahrscheinlich nicht so sinnvoll wären, da sie Platz für wichtigere Sachen wegnehmen. Ebenso solltest Du Dich über die einzelnen Länder und deren Verkehrsregeln informieren, da nicht alle Länder die gleichen Regeln in Sachen Verkehr haben. Es gibt vor so einem Trip mit der Vespa also einiges zu beachten. Der wohl wichtigste Punkt ist dabei die Sicherheit. Bei der Suche nach Unterkünften solltest Du unbedingt darauf aufpassen, dass dort eine Garage oder eine andere Unterstellmöglichkeit für Deine Vespa vorhanden ist. Du solltest sie nicht unbedingt in einer fremden Umgebung draußen stehen lassen. Nicht nur weil sie eventuell geklaut werden könnte, aber andere Länder haben oftmals andere Witterungsverhältnisse, denen die Vespa im Freien ausgesetzt wäre.

TÜV geprüft ist immer besser

Wer jetzt seine Planung soweit abgeschlossen hat, und genau weiß wo es hingehen soll, der sollten den wichtigsten Schritt nicht vergessen: Dein Vespa Roller muss tip-top in Ordnung sein, bevor Du Dich auf die große Reise begibst. Deswegen musst Du vorher auch unbedingt noch einmal eine Werkstatt aufsuchen und einen Check machen lassen, damit unterwegs nichts mehr passieren kann. Wer noch keine Werkstatt seines Vertrauens gefunden hat, der sollte zu verschiedenen Werkstätten gehen und sich beraten lassen, wie viel eine Durchsicht Deiner Vespa kostet würde. Aber aufgepasst, schwarze Schafe gibt es überall, also hole möglichst viele Angebote ein. Es ist sehr wichtig, dass Du Deine Maschine durchchecken lässt, sonst gibt es hinterher womöglich noch das böse Erwachen. Empfehlenswert ist es auch, wenn Du Dich im Vorfeld darüber informierst, wo in den Ländern, die Du bereisen willst, gute Werkstätten sind, sodass Du diese im Notfall aufsuchen kannst.

Auf in das Abenteuer

Wenn Du Dir dann sicher bist, dass Du alles erledigt hast, dann kann der Trip losgehen. Wenn Du dann endlich mit der Reise begonnen hast und das erste Länderziel erreicht ist, dann wirst Du feststellen, dass die Straßen mitunter ganz anders beschaffen sind, als im eigenen Land. Informiere Dich also vorher auch über die Straßenverhältnisse im gewünschten Reiseland. Das klingt zwar erst einmal komisch, aber nicht alle Straßen sind von ihrer Beschaffenheit gleich. Das heißt Du solltest in einem Dir fremden Land erst einmal die Straßenverhältnisse erkunden und gegebenenfalls Deinen Fahrstil anpassen, da es sonst schnell zu Schäden an Deinem fahrbaren Untersatz kommen kann. Dann ist die Urlaubsreise schneller vorbei als es Dir lieb ist. Ganz wichtig ist auch, zwischendurch immer mal Pausen zu machen, sonst überhitzt evtl. der Motor des Roller und dann ist der nächste Werkstattbesuch nicht mehr weit. Lieber eine schöne Pause machen und die tolle fremde Umgebung auf sich einwirken lassen. Schließlich ist Urlaub!

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass so eine Urlaubsreise mit einer Vespa viel Planung erfordert. Man muss sich überlegen wo man genau hinmöchte und was man auf der Reise alles mitnehmen kann. Man muss sich überlegen ob das Reiseziel auch Vespa tauglich ist oder ob es doch eher ungeeignet ist. Und das Wichtigste ist, dass man eine Werkstatt aufsucht und die Vespa ordentlich durchchecken lässt. Wenn man aber alles genau durchdacht und geplant hat, dann kann so ein Ausflug auf dem Vespa Roller ein richtiges Abenteuererlebnis werden, welches man nicht so schnell wieder vergisst. Man nimmt seine Umwelt auf einem Roller viel besser war, als in einem Auto oder Flugzeug.
Wer jetzt also auf den Geschmack gekommen ist, der sollte seinen nächsten Urlaub mit dem Roller planen. Checkliste:

• Reiseziel – sollte nicht zu weit entfernt sein
• Gepäck – sollte nicht zu viel und zu schwer sein
• Vespa – sollte Werkstattgeprüft und sicher sein

Hinweise zum Kauf der ersten Motorradschutzbekleidung

Leider kommt es immer wieder vor, dass beim Kauf des ersten Mofas oder Motorrads, die gesamten Ersparnisse ausgegeben werden. Wunsch vieler angehender Kleinkraftrad-Fahrer ist eine Vespa. Das kultige Kleinkraftrad aus Italien ist sehr beliebt und erfreut sich vielen Anhängern. Am einfachsten gestaltet sich im Zeitalter des Internet die Suche nach den Zweirad aus dem Hause Piaggio im Netz.
Dies kann effektiv auf einem Portal für gebrauchte Motorräder geschehen. So kann man auch auf dem Portal von Motoscout 24 eine Vespa kaufen und die Preise mit vielen anderen Baugleichen Modellen vergleichen.

Trotz der sorgfältigen Suche, wird kräftig investiert und das passende Modell gekauft, sodass das meiste Geld für das Zweirad ausgegeben wird. Sollte noch ein wenig des Ersparten übrig sein, fehlt es dennoch in vielen Fällen für vernünftige Schutzbekleidung. Dabei ist diese von sehr hoher Wichtigkeit, schließlich geht es um den optimalen Schutz im Falle eines Unfalls.

Immerhin ist die Anschaffung eines Helmes für die meisten Personen selbstverständlich, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Doch häufig wird schon hier gespart. Vor allem Jugendliche tendieren dazu, Helme gebraucht von Freunden zu erwerben. Preislich mag dies attraktiv scheinen, jedoch kommt die Sicherheit mit Sicherheit zu kurz. Gerade beim Kauf gebrauchter Artikel gilt es genau hinzusehen und zu prüfen, ob diese tatsächlich geeignet sind.

Eines der wesentlichen Probleme ist fehlendes Bewusstsein. Viele die sich eine Vespa anschaffen, wissen schlichtweg nicht, wie bedeutsam das Tragen der richtigen Schutzkleidung ist. Diese darf nicht fehlen, denn sollte es tatsächlich zum Ernstfall kommen, entscheidet sie unter Umständen über die Schwere der Folgen und Verletzungen. Nachfolgend zeigen wir daher, auf welche Dinge zu achten ist.

Das wichtigste Element ist der Helm – und zwar nicht nur, weil in Deutschland eine Helmpflicht besteht. Er ist deshalb wichtig, weil Kopfverletzungen besonders gefährlich sind. Der richtige Helm kann den Kopf vor schweren Verletzungen schützen. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass man beim Erwerb zwei Dinge zu beachten hat. Zum einen muss der Helm eine ausreichende Sicherheit versprechen. Es ist ratsam, bewusst auf Markenqualität zu setzen und ein paar Euro mehr zu investieren – immerhin ist die Anschaffung eines Helmes auf mehrere Jahre ausgelegt.

Zum anderen muss er auch passen. Gerade hier wird nicht immer aufgepasst. Sitzt ein Helm falsch, verspricht er keinen optimalen Schutz. Genau aus diesem Grund sollten Motorradhelme im Fachgeschäft gekauft werden. Dort bekommt man eine solide Beratung und zugleich ist es möglich, die verfügbaren Modelle zu testen. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden um die optimale Passform des Helmes zu gewährleisten.

Wer mit eine 50ccm Vespa unterwegs ist, wird es vermutlich bei einem Helm belassen. Andernfalls scheint es als empfehlenswert, weitere Motorradbekleidung zu erwerben. Als besonders ratsam durch ihren maßgeblichen Zusatzschutz gilt die Motorradjacke. Dieser ist vor allem dann sehr groß, wenn die Jacke mit Protektoren ausgestattet ist. Auch diese versprechen wiederum den besten Schutz, wenn die Jacke im Vorfeld anprobiert wurde.

Ob man sich für eine klassische Lederjacke oder eine moderne Jacke im Designlook entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Generell sollte man dieses Thema nicht unterschätzen. Vor allem Eltern tendieren manchmal dazu, auf Basis des Preises darüber zu entscheiden, welche Schutzkleidung für das Kind gekauft wird. Allerdings kann dies zur Folge haben, dass die diese dann nur ungern bzw. gar nicht getragen wird. Daher ist es wichtig, dass die Schutzkleidung auch wirklich gefällt.

Wer eine vollständige Motorradkombi besitzen möchte, benötigt außerdem noch eine Motorradhose, Stiefel sowie passende Handschuhe. Auch deren Auswahl sollte gut überlegt werden, besonders wenn man lange Touren fahren möchte. Je länger die Kleidung am Stück getragen wird, desto wichtiger die optimale Passform.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass spezielle Regenkleidung eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann. Entsprechende Jacken und Hosen werden einfach übergezogen. Hochwertige Modelle sind nicht nur wasserdicht, sondern auch winddicht und zudem atmungsaktiv.

Mit welchen Kosten zu rechnen ist, hängt im Grunde davon ab, für welche Produkte man sich entscheidet und wie viele Kleidungsstücke gekauft werden. Junge Fahrer beginnen häufig mit Helm und Jacke und kaufen den Rest dann später einzeln nach. Es besteht jedoch die Möglichkeit, alles zusammen zu kaufen und einen Rabatt auszuhandeln. Dennoch belassen es die meisten Jugendlichen und Erwachsenen Vespa-Fahrer bei einem soliden Helm. Der Grund hierfür ist maßgeblich in der Höchstgeschwindigkeit der Kleinkrafträder zu suchen. Vielen erscheint eine Motorradbekleidung als überflüssig und unzweckmäßig. Unter Umständen sogar peinlich und übertrieben unter den Jugendlichen.

Für einen guten Helm sollte man mindestens 200 Euro einplanen, es schadet aber auch nicht, fast den doppelten Betrag zu investieren. Für eine gute Motorradjacke werden mindestens 150 bis 200 Euro fällig. Hose und Stiefel gibt es häufig schon je ab 100 Euro, wobei die Preise nach oben keine Grenzen kennen.

Was die Vespa von anderen Marken unterscheidet

Motorroller gibt es viele, aber Vespa ist einmalig. Kein anderer Roller ist so kultig wie das italienische Zweirad aus dem Hause Piaggio. Die kleine Wespe, die inzwischen bereits seit mehr als 66 Jahren durch römische Gassen, die norddeutsche Tiefebene sowie die breiten Straßen kalifornischer Großstädte knattert, ist bei Otto Normalverbraucher genauso beliebt wie bei Hollywoodstars. Erst kürzlich wurde der US-amerikanische Schauspieler und Comedian Jason Sudeikis mit seiner Verlobten Olivia Wilde beim Vespafahren durch die Millionenmetropole New York fotografiert. Und auch der Schauspieler Jason Segel (bekannt aus der Serie How I Met Your Mother) ist des Öfteren auf einer Vespa GTS in Los Angeles gesichtet worden. Selbst wenn man den US-Amerikanern gerne nachsagt, bei der Auswahl ihres fahrbaren Untersatzes nur auf allradbetriebene Benzinschleudern zu setzen – vor dem Charme der kleinen italienischen Wespe sind auch sie nicht alle immun.

Klassiker oder Sondermodell, das ist hier die Frage

Besonders kultig sind die alten Vespa-Roller, die in Form und Design die Ästhetik vergangener Jahrzehnte verkörpern und besonders Vintage-Liebhaberherzen höher schlagen lassen. Nichtsdestotrotz gibt es auch neue Modelle, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Für den Sommer 2013 hat Piaggio sogar ein neues Modell angekündigt: die Vespa 946. Diese kommt mit luftgekühltem 3-Ventil-4-taktmotor mit 125 cm³und 150cm³, wird allerdings nur in limitierter Stückzahl hergestellt werden. Nähere Informationen dazu findet man bei Vespa selber und auf einschlägigen Seiten wie Motor-Talk. Bisher plant man bei Piaggio 4000 Fahrzeuge herzustellen, 125 davon sollen in Deutschland verkauft werden. Wie es danach aussieht, darüber ist man sich beim italienischen Fahrzeugbauer noch unschlüssig. Eventuell wird danach eine weitere Kleinserie produziert, vielleicht geht die Vespa 946 aber auch in Serienproduktion, das hängt wohl in erster Linie davon ab, wie gut das Modell bei den Kunden ankommt. Mit einem Preis von 9.000 Euro muss man sehen, ob die 946 wirklich einen reißenden Absatz finden wird. An den Klassiker Vespa PX wird das neue Modell wohl nicht herankommen. Mit 1-Zylinder-2-Taktmotor und selbsttragender Stahlblechkarosserie ist die Vespa PX seit 1977 im Program bei Piaggio und bis heute für viele der Inbegriff des Motorrollers schlechthin. Und sie kostet mit einem Preis von 3.890 Euro nicht einmal die Hälfte des Sommermodells. Für welche Vespa man sich auch entscheidet, mit ihr ist man immer unterwegs mit Stil, Charme und einem kleinen bisschen Italien im Gepäck.

Die Geschichte der Vespa

Jeder kennt sie und hat sie schon oft auf der Straße gesehen – die Vespa ist nicht einfach nur ein Motorroller sondern ein echter Kult. Sie steht für italienisches Lebensgefühl, Sonne, Spaß und Liebe. Doch woher kommt die Vespa eigentlich? Wie hat gerade dieser Roller es zu so viel Ruhm geschafft?

Wie alles begann

Es war das Jahr 1946, als die erste Vespa in Italien den Markt erobert hat. Corradino D'Ascanio hat das Konzept für den Roller entworfen und ist damit ein ganzes Stück von seinem eigentlichen Lebenstraum abgerückt. Der Ingenieur hatte ein Ziel: Er wollte Hubschrauber bauen. Enrico Piaggio konnte Hubschrauber jedoch nicht gebrauchen und gab stattdessen die "Paperino" in Auftrag. Die kleine Ente sollte ein Roller werden, der wendig und flink seinen Fahrer durch den Verkehr bringt, nicht viel verbraucht und dazu noch schick ist. Dies ist D'Ascanio auch gelungen und er hat einen Trend ins Leben gerufen. Die Ansprüche des Ingenieurs an seinen Motorroller waren einfach: Der Motor wird verborgen und der Antrieg erfolgt direkt.

Die Vespa und die Nachkriegszeit

Die Zeit, als die erste Vespa auf den Markt kam, war für den Hersteller perfekt gewählt Aus der Not heraus musste sich das Gefährt mit den vorhandenen Materialien und Maschinen herstellen lassen. Die Menschen selbst mussten viele Entbehrungen hinnehmen, konnten jedoch auch nicht auf ein praktisches Gefährt verzichten. Für die nächsten zehn Jahre besiedelte das erste Modell die Straßen und brachte nach der schweren Zeit viel Freude. In den 50er Jahren erfolgte der Export in die Schweiz und nach Deutschland. Doch das war dem Konstrukteur Piaggio nicht genug und er entwarf ein Folgemodell, das schließlich 1953 lanciert wurde. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

Qualität setzt sich durch

Mit dem Baubeginn der Automobile für die breite Masse verlor die Vespa in den 60er Jahren in Europa an Bedeutung, setzte ihren Siegeszug jedoch in Indien und Afrika fort. Schnell merkten jedoch echte Vespa-Fans in Europa, was sie an ihrem Gefährt haben und es gründeten sich die ersten Fanclubs. Heute ist die Vespa nicht nur ein Roller, sondern ein echtes Kultobjekt, das immer die Blicke anzieht und nach wie vor durch das ebenso einfache wie hochwertige System begeistert. Kein Wunder also, dass interessante Neuigkeiten über Vespa nach wie vor mit Spannung erwartet werden.

Bericht: Vespa World Days London 2012

SIP war auf den Vespa World Days in London vertreten und hat mir einen Bericht zur Veröffentlichung überlassen, welchen ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Den Höhepunkt des offiziellen Vespa Event Kalenders stellen jährliche die Vespa World Days, ausgerichtet vom Vespa World Club (früher FIV) und einem lokalen Ausrichter, dar. Für 2012 war die Wahl auf London gefallen, der Stadt die nur wenige Wochen später die olympischen Sommerspiele ausrichten soll. Ein Mega Event in einer Weltstadt, mit entsprechend hohen Erwartungen startete der SIP Tross in Richtung good old England. Als einer der Hauptsponsoren der Vespa World Days mussten wir von SIP Scootershop natürlich auch entsprechend vertreten sein und so starteten wir mit 2 Sprintern, 10 Mitarbeitern, 10 Vespas, ner Menge Teile und bester Stimmung.Zuvor hatte der Veranstalter noch bekannt gegeben, dass sich die Location kurzfristig geändert hat, zur Konzert Arena „The O2“, einer Themse Halbinsel.

Dort angekommen gab es bereits einige Ungereimtheiten. Auf der Halbinsel sind keine Zweitakter erlaubt. Der Parkplatz für die Roller befand sich etwa 2km entfernt vom Veranstaltungsgelände. Die Besucher verloren sich in dem gigantischen O2 Gelände und man bemerkte schnell, dass man dieses Wochenende besser Wanderstiefel eingepackt hätte. Es gab wohl auch einige Probleme mit den Registrierungen und den Tickets, was eine Gruppe aus Belgien bereits am Freitag entnervt zur Heimfahrt bewegte. Offenbar war das Organisationsteam mit dem kurzfristigen Locationwechsel und wohl auch mit der generellen Größe der Veranstaltung überfordert. Immerhin spielte das Wetter dann doch deutlich besser mit als vorhergesagt und so konnte am Samstag vormittag der „Rideout“ starten. Der führte erstmal allerdings nicht ins schöne englische Hinterland wie man vermuten würde sondern auf eine 20km lange Autobahntour. Für die 50er Roller ein Problem da 1. illegal und 2. tempomäßig nicht machbar. So splittete sich der Pulk bald in mehrere Gruppen auf, jeder fuhr dem anderen hinterher, nur um irgendwann festzustellen, dass auch der führende nicht mehr wusste wo es langgeht. Für mich persönlich ist so eine Ausfahrt immer der Höhepunkt eines Treffens, dass man auf die Idee kommen kann, einen solchen Corso im forcierten Tempo über eine lange Strecke auf eine Autobahn zu verlegen war mir allerdings auch neu. Nach diesem konfusen Programmpunkt hatte der Veranstalter nur noch das abendliche Galadinner auf dem Programm stehen. Allerdings besteht auf dem O2 Gelände neben Rauch- auch Alkoholverbot. So wurden die Teilnehmer im weissen Bierzelt zu Mineralwasser bewirtet und um halb elf ging das Licht aus, ende der Veranstaltung. Ratlose Gäste überlegten sich nun Alternativen, und grüppchenweise wurde so die nahe Londoner City unsicher gemacht, was zumindest Vespas sichtbar ins Stadtbild brachte. Man macht halt aus allem das Beste und London hat ja immerhin einiges an Optionen zu bieten.

So eine Eurovespa, oder wie sie seit ein paar Jahren heissen „Vespa World Days“, ist eigentlich eine „gmahde Wiesn“ wie man in Bayern sagt. Es kommen 100% sicher 2000+ Teilnehmer aus ganz Europa, jeder Teilnehmer zahlt seit Jahren brav einen viel zu hohen Eintrittspreis, auch das meist klaglos. Der veranstaltende Club muss dafür eigentlich nicht viel bieten: einen grossen Platz, irgendwo, auf den alle Teilnehmer und alle Roller passen und sich durch an- und abfahrende Roller, die Vermischung der verschiedensten Clubs und Teilnehmer aus allen Ländern eine fröhliche Festival Atmosphäre entwickelt. Dann eine schöne Ausfahrt, am liebsten mitten durch den Ort, mit einem Stop an dem man sich ein Sandwich und Getränke kaufen kann, und alle kehren mit leuchtenden Augen zurück. Abends Verpflegung für alle. Den Rest übernehmen die Teilnehmer, die teils über 2000km Anfahrt hinter sich haben schon selbst.

Leider hat das in London nicht geklappt. Man kann nicht Roller und Veranstaltungsort trennen, die Leute bringen doch nicht ihre wertvollen Schätze mit oder fahren von weit her an um die Objekte um die es sich eigentlich dreht auf einen leeren Parkplatz zu stellen und dann eine Wanderung zu einer Zeltstadt ohne Fahrzeuge zu übernehmen.

Schade um das Eintrittsgeld von jedem einzelnen Teilnehmer. Man kann den Ablauf der Veranstaltung durchaus kritisch sehen, denn die Leute zahlen viel Geld, neben dem teuren Eintritt, um vor Ort zu sein, und dann muss ihnen auch ein Mindestmaß geboten werden, siehe oben. Hat 2012 sicher nicht geklappt, alle haben trotzdem das Beste daraus gemacht und natürlich hatte jeder seinen Spass, aber nicht wegen sondern trotz der Veranstaltung.

2013 finden die World Days in Belgien statt. Ich hab die Jungs in London kennengelernt. Umkompliziert, lustig, saunett. Bin guter Dinge für nächstes Jahr.

Hier haben wir Bilder und Eindrücke aus London mitgebracht.